VEREINSAUSFLUG NACH KRUMAU / SÜDBÖHMEN
AM 24. SEPTEMBER 2011
Krumlov (Krumau) am Ufer der Moldau in Südböhmen, hatten sich die Neu-Bärndorfer Eisschützen in diesem Jahr zum Ziel ihres Vereinsausflugs ausgesucht. Bei herrlichem Herbstwetter ging die Fahrt über Bayerisch Eisenstein durch den Nationalpark Böhmerwald, vorbei an Lenora (Eleonorenhain), Volary (Wallern) und entlang des Moldaustausees nach Krumau, der „Perle des Böhmerwaldes“. Bei der Führung durch Burggelände und die Altstadt erfuhr die Reisegruppe viel Wissenswertes über die bewegte Geschichte Krumaus. Wie der Stadtführer erzählte, leitet sich der Name der Stadt mit der weithin sichtbaren Burg von der Moldauschleife „krume Au“ab. Krumau wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von Kolonisten aus Bayern und Österreich gegründet und hat eine bewegte Geschichte hinter sich.
Nach einem Besuch des Schlossgartens und einem Rundgang durch den gewaltigen Burgkomplex führte der Weg in die Altstadt. Hier konnten sich die Besucher von der Schönheit des idyllisch gelegenen Städtchens überzeugen. Straßenmusikanten, Tanzveranstaltungen einheimische und internationaler Künstlergruppen, ein großes Markttreiben und die vielen Besucher aus aller Herren Länder war beeindruckend. Wer die Stadt heute sieht, weiß, warum die UNESCO 1992 die gesamte Altstadt in die Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler Europas aufgenommen hat. Nach dem Besuch der St. Veit Kirche und einem kräftigen böhmischen Mittagessen hatten die Ausflügler Zeit und Gelegenheit, bei einem Stadtbummel selbst Eindrücke zu sammeln und sich vom Flair des Städtchens verzaubern zu lassen.
Noch ganz gefangen vom Charme Krumaus ging die Rückreise der Moldau entlang über Rozenberk (Rosenberg), Vyssi Brod (Zisterzienserkloster Hohenfurt), Lipno (Lippen), Frymburk (Friedberg), Horni Plana (Oberplan mit dem Geburtshaus Adalbert Stifters), Philippsreut nach Finsterau, wo die Neu-Bärndorfer Reisegruppe im Museumsdorf schon erwartet wurde. Dort saß man beim herzhaften Reindlessen noch zusammen und es gab viel über Krumau und die schöne Ausflugsfahrt zu erzählen.
VEREINSAUSFLUG NACH KARLSBAD / MARIENBAD
AM 26. SEPTEMBER 2009


Die böhmischen Bäder-Prachtstädte Karlsbad und Marienbad hatten sich die Neu-Bärndorfer Eisschützen als Ziel ihres Vereinsausflugs 2009 ausgesucht. Im mit 48 Teilnehmern voll besetzten Reisebus ging die Fahrt über Eschlkam, Domazlice (Taus), Horsovsky, Tyn (Bischofteinitz) und Tachov (Tachau) nach Marienbad. Marienbad ist das zweitgrößte tschechische Heilbad, mit einem großen Reichtum an Mineralquellen. 1866 wurde es zur Stadt ernannt und gehörte schon am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den bedeutendsten europäischen Zentren. Mit großem Interesse bestaunten die Besucher die herrlichen Prachtbauten, Parkanlagen und die in der Bäderpromenade liegende "Singende Fontäne". Nach dem Mittagessen führte die Fahrt weiter nach Karlsbad. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Eger mit dem Flüsschen Teplá und gehört zu den berühmtesten und traditionsreichsten Kurorten der Welt. Schon im Jahr 1370 erhob der böhmische König und römisch-deutsche Kaiser Karl IV. Karlsbad zur Königsstadt. Karlsbad besitzt insgesamt 14 Heilquellen, davon ist die bekannteste und stärkste 72° C heiß und schießt 14 Meter in die Höhe. Das Stammhaus des bekannten Kräuterschnapses Becherovka befindet sich ebenfalls in Karlsbad. Die Reisegruppe nahm die Zeit und Gelegenheit wahr, die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu bestaunen und in der Kurpromenade bei Kaffee und Kuchen den herrlichen Tag zu genießen. Am späten Nachmittag ging die Heimfahrt über Pilsen, Klattau und Bayerisch Eisenstein zurück nach Regen, wo ein herrlicher Tagesausflug mit zufriedenen und von den beiden Städten sehr beeindruckten Besuchern sein Ende fand.
Ein besonderer Dank gilt unserem Busfahrer Sepp Ranzinger
und der sympathischen und sachkundigen Reiseführerin Kamilla aus Tschechien (letztes Foto).